Wege

Arbeitsgebiete des DAV

Der deutsche und österreichische Alpenraum ist fast flächendeckend in insgesamt 446 Arbeitsgebiete eingeteilt. Davon betreuen die DAV-Sektionen 189 Arbeitsgebiete mit fast 100 Quadratkilometern Fläche in Bayern und im westlichen Österreich. Sie kümmern sich um ein Netz aus Bergwegen und alpinen Steigen von etwa 30.000 km Länge.

Das Arbeitsgebiet des MTV sieht wie folgt aus:

D.h. in diesem Gebiet müssen von der Sektion MTV alle nummerierten Wege ausgeschnitten und markiert werden.

Beim Markieren
Beim Markieren

Weg zum kleinen Ahornboden
Weg zum kleinen Ahornboden

Weg zum kleinen Ahornboden
Weg zum kleinen Ahornboden

 

Über Eure rege Teilnahme an diesen Aktionen freut sich Eure Naturschutzreferentin

Silvia Blockinger

 

Wege in den Alpen

In den Alpen und den Mittelgebirgen gibt es ein dichtes Netz an Forst- und Wanderwegen. Wer sie verlässt und querfeldein läuft, stört nicht nur Tiere, die dort leben, sondern trägt auch dazu bei, dass sich neue Pfade bilden. Beim nächsten Regenschauer oder bei der Schneeschmelze im Frühjahr erodiert der Boden und es können großflächige Schäden entstehen. Wer den Wegen folgt, verliert auch nicht so schnell die Orientierung.

Aber was tun, wenn der Wegverlauf nicht klar erkennbar ist und sich schon ganz viele kleine Pfade gebildet haben?

Als ich im vergangenen Jahr zu Sonnwend auf dem Karwendelhaus war, wurde die Bitte an mich herangetragen, mir etwas zu überlegen, damit der  Abstieg vom Karwendelhaus zur Hochalm nicht in vielen unterschiedlichen Paden verläuft, von denen dann der Kies auf die Straße getragen wird. An sich führt die Forststraße in einem großen Bogen auf einen breiten Wiesenweg, der relativ flach Richtung Winterhaus führt, nur wird dieser nicht oft benutzt, da es keine Markierungen gibt. Dies zu ändern und der Natur die Möglichkeit zu geben, die vielen entstandenen Pfade wieder zu begrünen, war unser Ziel.

Durch Holzbalken und Steinen sperrten wir viele Seitenwege ab.

 

Anschließend versahen wir den neuen Weg mit Steinmännchen und Markierungen.

Zu guter Letzt schnitten wir noch den vom Karwendelhaus ausgeschilderten Weg zur Hochalm noch aus, damit wirklich jeder Wanderer den richtigen Weg findet und sich die Wiese an den vielen ausgetretenen Pfadstücken wieder erholen kann.

In diesem Sinne: Man kann dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst.

Markierte Wege

Eure Naturschutzreferentin

Silvia Blockinger